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PROBENAHMEPLANUNG · SYSTEM STATT EINZELPROBE

Welche Probenahmestellen braucht eine Legionellenuntersuchung?

Die richtige Frage lautet nicht: Welche Zapfstelle ist gerade bequem erreichbar? Eine systemische Legionellenuntersuchung muss die Trinkwasserinstallation fachlich sinnvoll abbilden. Deshalb gehören Probenahmeplanung, Anlagenkenntnis und Laborauftrag zusammen.

Trinkwasser-Probenahme an einer Anlage
VORLÄUFIGE FOTODOKUMENTATION

Probenahmestellen müssen das System abbilden

Bei größeren Trinkwasserinstallationen werden Probenahmestellen nicht zufällig gewählt. Warmwasserbereitung, Verteilung, Zirkulation und relevante Stränge müssen so berücksichtigt werden, dass das Untersuchungsergebnis fachlich aussagekräftig ist.

Probenahme und Untersuchung gehören zusammen

Nach § 39 TrinkwV dürfen die vorgeschriebenen Trinkwasseruntersuchungen einschließlich der Probenahme nur durch dafür zugelassene Untersuchungsstellen durchgeführt werden. Der Untersuchungsauftrag muss deshalb auch die Probenahme umfassen.

Objektunterlagen sparen Fehltermine

Grundrisse, Strangschemata, Angaben zur Warmwasserbereitung und frühere Probenahmestellen helfen, den Termin belastbar vorzubereiten. Vor Ort werden die tatsächlichen Bedingungen dennoch geprüft und dokumentiert.

Stand 05.10.2026 · Primärquellen: Trinkwasserverordnung § 39 sowie UBA-Empfehlung zur systemischen Untersuchung auf Legionellen, Stand 13.10.2025. Status: geltendes Recht + behördliche Empfehlung.

Primärquelle: § 39 TrinkwV

Ein sauberer Probenahmeplan verhindert eine lose Sammlung von Einzelproben.

Casatech strukturiert Objekt, Probenahmestellen, Termin und Laborlauf so, dass die Untersuchung zur tatsächlichen Trinkwasserinstallation passt.

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